ECE – Prüfzeichen für Motorrad-Bauteile

Immer mehr nationale Gesetze und Regelungen werden durch international gültige Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften verändert oder abgelöst.

Auch in Punkto Verkehrsordnung und den damit verbundenen Auflagen bei der Erteilung von Betriebserlaubnissen ist die EU inzwischen federführend.

Durch Prüfzeichen mit grenzübergreifender Gültigkeit wollen die teilnehmenden Staaten dafür sorgen, dass Fahrzeuge, die in der EU und darüber hinaus betrieben werden, einem einheitlichen Sicherheitsstandard entsprechen.

Welche Regelungen sind für mich ausschlaggebend?

Entscheidend sind die ECE-Regelungen, welche bestimmen ob ein Bauteil den festgelegten technischen Vorschriften entspricht oder nicht. Wenn einer der Mitgliedsstaaten feststellt, dass ein Bauteil gemäß dieser Regelungen verbaut werden darf, kann dieses Bauteil mit dem ECE-Prüfsiegel versehen werden und darf innerhalb der Gemeinschaft legal betrieben werden.

Die Anzahl der Mitgliedsstaaten übersteigt dabei den Bereich der EU, zum Beispiel gehören Thailand, Estland, Dänemark und zur Zeit 44 weitere Staaten dazu.
Wenn ein Bauteil dieses Prüfsiegel nach § 21a StVZO nicht trägtmuss es gesondert durch den technischen Dienst geprüft und freigegeben werden.

Wie erkenne ich das ECE-Prüfsiegel?

Das Prüfsiegel besteht aus einem Kreis in dem ein „E“ und daneben eine Ganzzahl stehen, welche die Kennzahl des Landes darstellt, von dem das Siegel vergeben wurde.

In der Nähe des Kreises steht die Genehmigungsnummer für den Bauteil-Typ und eventuell noch weitere Kennzahlen. Ein Kreis in dem „E1“ steht bedeutet zum Beispiel, dass das Bauteil in Deutschland geprüft und freigegeben wurde. Es ist verboten Bauteile zu betreiben, welche Siegel oder Symbole tragen, die dem ECE-Prüfsiegel ähnlich sehen.

Kein Prüfsiegel. Was nun?

Trägt ein technisches Bauteil Ihres Fahrzeuges kein ECE-Prüfsiegel oder ein Siegel, dessen Art und Ausführung eine Fälschung vermuten lassen, ist dieses Bauteil eventuell nicht zugelassen. In diesem Fall sollte ein technischer Prüfer befragt oder auf den Betrieb des Bauteils verzichtet werden.

Die neue Motorradsaison steht vor der Tür – Frisch gewartet auf die Piste

Der Frühling naht, es wird immer wärmer und die Motorradfans stehen bereits in den Startlöchern, um endlich die heißen Öfen aus der Garage zu holen und wieder auf die Piste zu gehen. Schließlich mussten sie den ganzen Winter über auf die tollen Fahrten durch die Natur verzichten und jetzt kann es gar nicht schnell genug los gehen. Doch ein paar Vorarbeiten sind vor der ersten Tour trotzdem zu treffen, um sein Zweirad ganz sicher über die Straßen zu lenken.

Selbstverständlich steht nach dem langen Winter zuerst einmal die Reinigung und Pflege des Motorrads auf dem Programm. Niemand möchte ernsthaft mit einer schmutzigen Maschine die erste Tour unternehmen. Denn zu schönem Wetter gehört auch der glänzende Chrom eines Motorrades.

Klar kann hierfür auch ein Dampf- oder Hochdruckreiniger verwendet werden, doch der Biker sollte dabei den empfindlichen Teilen der Maschine nicht zu Nahe kommen. Und auch den Tank sollte man bei dieser Reinigung verschonen und ihn lieber von Hand waschen. Den Seilzügen der Maschine, wie Bremse, Kupplung und Gas, tun nach der langen Standzeit einige Tropfen Öl sicher ganz gut, um sie wieder leichtgängig zu machen.

Auch die Batterie ist oft nach der langen Zeit in Mitleidenschaft gezogen und muss wieder aufgeladen werden. Nachdem anschließend der Stand des Motoröl kontrolliert wurde, kann der Biker es auf einen ersten Startversuch ankommen lassen. Wurde darauf geachtet, den Vergaser vor dem Winter zu leeren, spring das Bike meist sehr schnell an. Das Röhren ist Musik in den Ohren der Motorradfans.

Als eine der letzten Arbeiten vor der ersten Tour sollten noch die Ketten gereinigt und auf die richtige Spannung geprüft werden. Und auch die Bremsen sollten einem gründlichen Check unterzogen werden. Denn nur gute Bremsen sorgen für Sicherheit auf der Straße. Blinker, Bremslicht und Hupe funktionieren ebenfalls und auch die Reifen sind in Ordnung, dann kann es auch schon losgehen auf die erste Tour im diesjährigen Frühling. Viel Spaß dabei!

Die Saison ist eröffnet – Der Start2Ride Day am 16. März

Zum zweiten Mal laden die Unternehmer der IVM alle Motorsportler und Händler zum Start2Ride ein. Der Frühling steht vor der Tür. Das ist die beste Gelegenheit, um neue Bikes anzuschauen, auszuprobieren und sich mit anderen Bikern auszutauschen. Die Feierlaune kommt bei dem Zusammentreffen natürlich auch nicht zu kurz.

Jede Menge Händler und Marken

An einem Tag öffnen die Pforten des Start2Ride Day. Am 16. März ist es wieder so weit und zahlreiche Händler aus vielen Städten präsentieren sich mit ihren Marken und neuen Modellen. In diesem Jahr sind mit dabei: KTM, Kymco, Peugeot, Suzuki, BMW Motorrad, Kawasaki, Kreidler, Hyosung, Triumph, Yamaha und Quadro.

Über 2000 Händler nehmen an der Show teil und bieten allen Interessierten Probefahrten, Informationspräsentationen und Erfahrungsberichte an. Die Marken dürfen bis auf das kleinste Detail geprüft und untersucht werden.Im letzten Jahr wurde der Start2Ride bereits mit einer großen positiven Resonanz aufgenommen. Die Bikes können in allen teilnehmenden Roller- und Motorradläden betrachtet werden. Der Besuch ist kostenlos.

Programm

Viele Besucher nehmen die Marken unter die Lupe, die in der Gruppe gefahren werden. Auch für Neueinsteiger und solche, die etwas aus der Übung gekommen sind, ist der Tag bestens geeignet. Sie müssen nicht die einzelnenn Saisonstarts ihrer bevorzugten Marken recherchieren und abwarten, sondern können an diesem Tag alle Marken und Neuheiten begutachten. Die Händler bereiten ein Buffet vor, welches den kleinen Hunger stillt.

Auch für die Unterhaltung ist gesorgt. Livebands und Bühnenshows bieten Abwechslung, lockern die Stimmung und sorgen für eine familiäre Atmosphäre.

Nutzen der Veranstaltung

Der Start2Ride ist die optimale Möglichkeit, gesammelt alle Neuheiten auf dem Markt zu präsentieren. Die Händler müssen nicht mehr einzeln einen Saisonstart vorbereiten. Die Veranstaltung fördert den Teamgeist der Mitarbeiter, stellt Kundenkontakt her und weckt durch eine angenehme Atmosphäre die Kauflaune der Interessenten. Sie bekommen eine fachkundige Betreuung und ein abwechslungsreiches Programm.

Sparsamer Straßenkämpfer mit Kraft und Ausdauer

Sparsamer Straßenkämpfer mit Kraft und Ausdauer
Höhere Leistung und eine größere Reichweite: Mit dem Modell ZERO S Streetfighter bietet der Elektromotorrad-Hersteller Zero Motorcycles Kraft und Ausdauer zugleich. 93 Prozent mehr Leistung, einen um 62 Prozent höheren Drehmoment und 20 Prozent mehr Reichweite verspricht der Hersteller im Vergleich zu früheren Modellen.

Daten:

Der passiv luftgekühlte Elektromotor der ZERO S bringt es auf 40 Kilowatt (54 PS) und hat einen maximalen Drehmoment von 92 Nanometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 153 Kilometern pro Stunde, im Durchschnitt schafft das Elektromotorrad 129 Kilometer pro Stunde. Der neue Z-Force-Motor und das entsprechende Antriebssystem, das über eine hohe Spannung verfügt, soll dabei für eine sehr gute Beschleunigung sorgen. Der Direktantrieb ist einfach zu bedienen. Ein Schalten ist nicht nötig, er arbeitet ohne Kupplung. Somit kann die ZERO S auch auf ein mechanisches Kühlsystem verzichten.

Innerorts und Außerorts:

Dank des intelligenten Z-Force Ionen-Akku macht das Gefährt trotz der hohen Leistung alles andere als schnell schlapp: Im Stadtverkehr soll es laut Zero Motorcycles satte 220 Kilometer mit einer Aufladung schaffen. Bei Autobahnfahrten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 88 Kilometern pro Stunde schafft die ZERO S immerhin 137 Kilometer. Langer Fahrspaß ist garantiert: Der Akku hat eine Lebensdauer von fast 500.000 Kilometern. Seine maximale Leistungsfähigkeit liegt bei 11,4 Kilowattstunden (Nominalwert: 10,0 Kilowattstunden).

Von den inneren Werten einmal abgesehen, hat der Hersteller nach eigener Aussage auch sehr viel Wert auf das Design gelegt. Die Bremsen sind auf die höhere Motorleistung abgestimmt. Und die Federung ist laut Zero Motorcycles so weiterentwickelt worden, dass sie die Gewichtsvorteile des Zweirads voll ausnutzen kann. Der Rahmen besteht aus Flugzeugaluminium, der Schwerpunkt des kräftigen Elektroflitzers ist sehr niedrig, was für Wendigkeit bürgt.

Dank eines integrierten Ladegeräts kann die ZERO S Streetfighter an ganz normalen Steckdosen angestöpselt werden. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 16.000 Euro.

Brammo Empulse R – Der Racer unter den Elektrobikes

Elektrobikes haben sich zu einer echten Alternative zu Motorrädern mit Verbrennungsmotor gemausert. Ein besonders leistungsstarkes Exemplar eines Elektrobikes hat jetzt der amerikanische Hersteller Brammo auf den Markt gebracht: Die Brammo Empulse R.

Die Maschine verspricht eine deutlich sportlichere Leistung als bisherige E-Bikes. Sie ist die Weiterentwicklung des Vorgängermodells Empulse. Die Maschine verfügt über einen wassergekühlten Elektromotor, dessen Leistung bei 40 Kilowatt (54 PS) liegt. Als maximalen Drehmoment gibt der Hersteller 63 Newtonmeter an. Das verspricht eine hohe Dynamik beim Fahren des schnittigen Zweirads. Laut Brammo ist die Leistung vergleichbar mit einem konventionellen 100-PS-Motorrad. Grund für die Leistungsfähigkeit ist aber nicht nur der Motor, sondern das außerdem verbaute Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Auf bis zu 160 Kilometer in der Stunde soll die Empulse R damit kommen können.

Aber wie lange hält der Fahrspaß bei dieser Leistung an?

Laut Brammo ist die Maschine trotz ihrer Power ziemlich ausdauernd: Eine Batterieleistung soll im Stadtverkehr für fast 200 Kilometer reichen. Und mit höherer Geschwindigkeit auf der Autobahn sollen fast 100 Kilometer möglich sein. Als kombinierten Wert aus Stadt- und Autobahnbetrieb gibt der US-Händler aus Oregon 124 Kilometer an. Für solche Reichweiten soll die Lithium-Ionen-Batterieanlage bürgen mit einen Maximalwert von 10,2 Kilowattstunden (Nominalwert: 9,3). Um die Batterie vollständig aufzuladen, müssen dreieinhalb Stunden einkalkuliert werden.

Von den inneren Werten abgesehen, ist die Brammo Empulse R ein sportliches Straßenmotorrad. Das Gewicht dieses leistungsstarken Elektrobikes liegt bei etwas mehr als 200 Kilogramm. Die höchste Stelle misst knapp über 1 Meter, die Sitzhöhe liegt bei 80 Zentimetern, und die Länge beträgt etwa zwei Meter. Drei Farben stehen zur Asuwahl: Rot (True Blood Red), Schwarz (Eclipsed Black) und Weiß (White Noise). Der Preis liegt bei etwa 15.000 Euro.

Lautlos durch Deutschland – Vorteile von Elektromotorrädern

Fortbewegungsmittel, die mit einem Elektroantrieb ausgestattet sind, hierbei stellen sich die meisten Menschen nur ein Auto vor. Doch durch die Elektroantriebe werden heute nicht nur mehr PKW angetrieben, sie kommen auch in Motorrädern zum Einsatz. Doch auch wenn diese auf den deutschen Straßen noch recht selten zu sehen sind, bieten die Elektromotorräder einige Vorteile. Welche das sind, das soll im Folgenden geklärt werden.

Das Design

Eigentlich kein wirklicher Vorteil, doch die Elektromotorräder sind heute ein echter Blickfänger. Sie unterscheiden sich im Großen und Ganzen optisch kaum von herkömmlichen Motorrädern, nur der Auspuff und der Tank muss natürlich nicht verbaut werden. Dies macht die Motorräder allerdings deutlich interessanter und sorgt für neugierige Blicke.

Die Leistungen

Die größte Sorge vieler Motorrad Fans ist die Tatsache, dass ihrer Meinung nach die Elektromotorräder nicht die gewünschte Leistung bringen. Diese Sorge ist jedoch vollkommen unbegründet, denn bereits beim Anfahren steht dem Fahrer die volle Motorleistung zur Verfügung.

Das Einfache

Vor allem für Anfänger sind die Elektromotorräder sehr gut geeignet. Dadurch, dass bei diesen die Kupplung bzw. die Gangschaltung entfällt, ist das Fahren dieser Motorräder deutlich einfacher. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist jedoch das Lenk- und Fahrverhalten. Mit ein wenig Praxis gelingt dies aber recht schnell.

Die Umwelt

Dies ist mit Sicherheit einer der größten Vorteile der Elektromotorräder ist die gute Umweltbilanz. Dadurch, dass diese rein durch einen Elektromotor angetrieben werden, stoßen sie keine Schadstoffe aus und schonen somit trotz des großen Fahrspaß die Umwelt. Übrigens: Hierdurch schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Denn pro Kilometer fallen Kosten von etwa 1 Cent an.

Die Technik

Die Technik bei den Elektromotorrädern ist recht weit entwickelt. Doch ein Vorteil bei der Technik ist mit Sicherheit die Tatsache, dass die Entwickler der Motorräder vor allem auf Leistung setzen, nicht auf Sparsamkeit. Dies sorgt vor allem in der Stadt, aber auch im Gelände und Überlands für jede Menge Agilität und viel Fahrspaß.

Schumacher ist zurück auf der Rennstrecke – Als Testfahrer für HRP

Michael Schumacher, der Rekordweltmeister der Formel 1 (7 Titel), dreht nach seinem jüngsten und diesmal wohl endgültigen Abschied aus der Königsklasse des Motorsports bereits wieder seine Runden auf der Rennstrecke. Allerdings rast der gebürtige Kerpener nicht in einem 700 PS starken Rennboliden über die Piste, sondern auf dem Motorrad, einer 1000 Kubikzentimeter Honda mit 220 PS!

Ganz schön überrascht zeigten sich die Teilnehmer des dreitägigen Reifentests der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) der Superbike-Klasse auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia, als Schumacher zum Auftakt der Testfahrten auf die Strecke rollte und ordentlich Gas geben durfte. Um das Erscheinen der Motorsport-Legende wurde nämlich von Seiten des Veranstalters stillschweigen gewahrt. Selbst der österreichische Motorradrennfahrer Michael Ranseder vom Team Holzhauser Racing Promotion (HRP), für dessen Rennstall Schumi die Reifentests durchführte, wusste laut „speedweek“ nichts von dieser Aktion: „Ich war nicht informiert“.

Für Schumacher war es nicht das erste Mal, dass er Testfahrten für HRP absolvierte. Bereits in den Jahren 2008 und 2009 fuhr er im Rahmen der IDM-Reifentests ein Honda-Superbike. Allerdings verlief eine dieser Testfahrten alles andere als geplant. Der leidenschaftliche Motorradfan stürzte im Februar 2009 auf der südspanischen Rennstrecke in Cartagena und verletzte sich dabei so schwer, dass er sein für 2009 angestrebtes Comeback in der Formel 1 um eine Saison verschieben musste. Im Übrigen war dieser Sturz zwar der schlimmste, aber nicht der einzige Abflug, den Schumacher auf einem Rennmotorrad hinlegte. Im Jahr 2008 landete Schumi in Frankreich, in Oschersleben, auf dem Lausitzring und auf dem Nürburgring gleich vier Mal im Kiesbett, ohne jedoch ernsthafte Verletzungen erlitten zu haben.

Der Hoffnung der zahlreichen Schumi-Fans, der mittlerweile 44-Jährige werde demnächst um die WM-Krone in der Superbike-Klasse mitfahren, schob seine Managerin Sabine Kehm allerdings prompt einen Riegel vor: „Ja, er fährt immer wieder mal Motorrad. Aber Rennen wird er keine mehr fahren.“

Quantya – Das neue Magazin über Elektromotorräder

Mobilität ist wichtig, dabei auch noch die Umwelt zu schonen, das sollte für jeden eine Pflicht sein. Wer keine weiten Wege zur Arbeit, zum Sport oder einfach nur zu Freunden hat, der sollte sich über die Anschaffung eines Elektromotorräder Gedanken machen. Elektrobikes sind modern, umweltfreundlich und praktisch zugleich. Die Motoren werden stetig weiterentwickelt und auch das Material, aus dem die Elektrobikes hergestellt werden, wird immer leichter.

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Der neue Colibri – ein innovatives Elektroauto mit Zukunft

Es scheint doch was zu gehen auf dem deutschen Markt für reine Elektroautos. Allerdings nicht bei den etablierten Großunternehmen – nein, eine junge Jenaer Firma mit dem Namen „Innovative Mobility Automobile GmbH“ stößt zielsicher in dieses Zukunftssegment vor. Mit dem einsitzigen elektrischen Stadtflitzer Colibri könnte das jüngst abgeflaute Interesse an reinen Elektromobilen wieder geweckt werden.

Im Gegensatz zu vergangenen Konzepten und Studien, welche oftmals nach kurzen Messeauftritten in der Versenkung verschwanden, sieht der Colibri nicht aus, wie ein modifizierter Krankenfahrstuhl für Senioren, sondern vielmehr, wie ein ernstzunehmender Kleinwagen. Das Aussehen ist dabei weniger verspielt, als zunehmend funktional und bedient sich aktueller Designelemente. Die Flügeltüren des kleinen Vögelchens machen was her, ebenso wie der Laderaum von 180 Litern, den man bei einer Fahrzeuglänge von 2,75 Meter kaum erwartet hätte. Die weiteren Abmessungen betragen in der Breite 1,18 Meter und in der Höhe 1,30 Meter.

Trotz dieser Kompaktheit hat der Stadtzflitzer – übrigens als erstes Fahrzeug seiner Klasse – den strengen NCAP Crashtest bestanden. Der Colibri besitzt einen hochmodernen 24Kw Lithium-Eisen-Phosphat-Akku, der den Einsitzer in spritzigen 9,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h leistet. Das genügt, um auch auf der Autobahn mithalten zu können. Nach maximal 110 Kilometern muss der kleine Stromer an die Steckdose, wobei ihm fixe zwei Stunden ausreichen, um erneut einsatzbereit zu sein.

Für einen Preis unter 10.000 Euro zuzüglich einer monatlichen Batterie-Leasinggebühr von 55 Euro und einem extrem sparsamen Verbrauch von nur 6kWh pro 100km, ist er für umweltbewußte Single-Pendler ebenso interessant, wie für mobile Pflegedienste, Kurierunternehmen oder Pizza Lieferservices. Alle Interessenten können den Colibri der Innovative Mobility Automobile GmbH auf dem Genfer Automobilsalon vom 07.-17. März 2013 in Augenschein nehmen.
Dass dieses Konzept in keiner Schublade versenkt wird, steht bereits fest – IMA Geschäftsführer Thomas delos Santos verspricht eine Serienproduktion ab Ende 2014.